Autor: horakvb

  • GbR im Gesellschaftsregister 2024

    Das Gesetz zur Modernisierung des Gesellschaftsrechts (MoPeG) sieht vor, dass mit Wirkung zum 1. Januar 2024 ein Gesellschaftsregister (GbR im Gesellschaftsregister 2024) geschaffen wird, in das sich Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR) eintragen lassen können. Die entsprechenden gesetzlichen Regelungen hierzu finden sich zukünftig in den §§ 707 ff. BGB n. F. wieder. Mit diesem beim zuständigen…

  • Bewirtungskosten

    Bei der Bewirtung von Geschäftspartnern sind die Kosten zu 70% als Betriebsausgaben absetzbar. Die in der Rechnung enthaltene Umsatzsteuer kann zu 100% abgesetzt werden. Auch Nebenkosten wie Trinkgelder oder Garderobengebühren sind absetzbar. Weisen Sie die Kosten durch Ergänzungen des Personals auf der Rechnung oder einen Eigenbeleg nach, greift ebenfalls die 70%-Regelung. Bewirtungskosten selbst können nicht…

  • Kein gewerblicher Grundstückshandel nach Ablauf der 5-jahresfrist

    Bei Veräußerungen sechs Monate nach Ablauf der 5-Jahresfrist liegt kein gewerblicher Grundstückshandel vor, wenn keine besonderen Umstände begründet werden können. Vor dem Gericht klagte die Rechtsnachfolgerin einer GmbH, welche mit einem notariellen Vertrag insgesamt 13 Objekte an eine einzige Erwerberin veräußerte. Dabei wurde der 5-Jahreszeitraum zwischen Anschaffung und Verkauf bei einem Objekt um 5 Monate,…

  • Ausbildung zum Rettungshelfer als Berufsausbildung

    Die Ausbildung zum Rettungshelfer ist eine Berufsausbildung i.S. von § 9 Abs. 6 EStG i.d.F. des BeitrRLUmsG. Die Aufwendungen für eine nachfolgende Ausbildung sind daher als (vorweggenommene) Werbungskosten abziehbar (Fortführung der Senatsrechtsprechung, Urteil vom 28.02.2013 – VI R 6/12, BFHE 240, 352, BStBl II 2015, 180). Spannend an diesem Urteil ist, dass die Rechtsprechung bisher davon ausging dass eine Berufsausbildung gewisse…

  • Erbfallkostenpauschale ohne Nachweis

    Der Abzug des Pauschbetrags für Erbfallkosten nach § 10 Abs. 5 Nr. 3 ErbStG kann ohne Nachweis von tatsächlich entstanden Kosten in Anspruch genommen werden. Grundsätzlich sind Kosten Für diese Kosten wird alternativ insgesamt ein Betrag von 15.000 Euro ohne Nachweis (Bis 2024 10.300 Euro) abgezogen. Was bedeutet „ohne Nachweis“? „Ohne Nachweis“ bedeutet, dass auch nicht nachgewiesen…

  • Unterhaltszahlungen an Personen im Ausland

    Welche Unterlagen müssen vorliegen? Als Steuerberater in Düsseldorf sind wir Experte für Unterhaltszahlungen an Personen im Ausland. Kontaktieren Sie uns. Müssen diese Unterlagen jedes Jahr von Neuem vorliegen? Ja. Die vollständig ausgefüllte Unterhaltserklärung mit der Unterschrift desUnterhaltsempfängers und den behördlichen Bestätigungen muss Ihnen für jedes Jahr der Unterstützung vorliegen. Die Anlage Unterhalt muss ebenfalls für…

  • Veräußerungsgewinne bei Kryptowährungen steuerpflichtig

    Veräußerungsgewinne, die ein Steuerpflichtiger innerhalb eines Jahres aus dem Verkauf oder dem Tausch von Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum erzielt, unterfallen der Besteuerung als privates Veräußerungsgeschäft (§ 22 Nr. 2, § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 1 EStG). Klare Ansage? Vielleicht. Als Experte in Düsseldorf sind wir für Sie da. Entscheidung: Veräußerungsgewinne sind steuerpflichtig Der BFH hat die Steuerpflicht…

  • Belege und Aufbewahrung

    Wir werden sehr häufig gefragt, wie lange Belege aufzubewahren sind. Nachfolgende haben wir alle Regelungen aufgeführt, jedoch wird es in der Praxis oft so sein, dass eine Unterscheidung der Belege und Einordnung in die Fristen herausfordernd erscheint. Der „Praktikeransatz“ wird daher leider sein, alle Unterlagen 10+1 Jahre aufzubewahren. Keine Einreichung der Belege und Nachweise Grundsätzliche…

  • Häusliches Arbeitszimmer bei gesundheitsbedingten Einschränkungen

    Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer Vor dem FG Berlin-Brandenburg klagte eine zusammen veranlagtes Ehepaar. Die Klägerin führte an, dass der betriebliche Arbeitsplatz nicht an allen Tagen „zur Verfügung gestanden habe“. Aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkungen werde sie zumindest an einem Arbeitstag in der Woche aus dem Homeoffice tätig. Anderenfalls verschlimmere sich ihr Gesundheitszustand. Grundsätzlich können Aufwendungen…

  • Inflationsausgleichsgesetz

    Der Bundesrat hat am 25.11.2022 dem Inflationsausgleichsgesetz zugestimmt, in dem die Absenkung des Einkommensteuertarifs und die Erhöhung des Kindergelds vorgesehen ist. Das Wichtigste im Inflationsausgleichsgesetz für Sie: Zum 1.1.2023 erfolgt nach den neu ermittelten Werten eine Anhebung des Grundfreibetrags auf 10.908 EUR. Für 2024 ist eine weitere Anhebung auf 11.604 EUR vorgesehen. Der Kinderfreibetrag (§ 32 Abs. 6 Satz 1) soll für die Jahre 2022…